Dr. Andrew B. Denison im Gespräch mit Dirk Müller für Deutschlandfunk
Ein Jahr nach der Amtseinführung Barack Obamas zeige sich, dass der Präsident die Amerikaner falsch eingeschätzt habe, resümiert der Politikwissenschaftler Andrew Denison. Eine Mehrheit sei gegen seine Gesundheitsreform, gegen den Krieg im Nahen Osten und einen übermächtigen Staat. Jetzt müsse er versuchen, einen Kompromiss zu finden. [...]
Schon wieder stehen Merkel und Obama zusammen, dieses Mal am kommenden Freitag im Weißen Haus. Sie trifft ein mit Botschaften aus Brüssel und Berlin. Manuel Barroso sitzt fest im Sattel; der Lissabon-Vertrag ist noch am Leben; EUParlamentswahlen haben eine konservative Seite Europas gezeigt. In Deutschland liegt die CDU weit vor der SPD, also Koalitionswahlkampf ohne Abenteuer; bei der Berliner Außenpolitik bleibt—nach Europa—wenig übrig für den Rest der Welt.
Haben viel zu tun: Barack Obama und Angela Merkel (Foto: Bild)
Ob konservativ oder radikal, Merkel und Obama, als Geschäftsführer der mächtigsten Staaten der Erde, wenn nicht der Freien Welt, haben eine volle Tagesordnung. Viele Besucher hatte Präsident Obama schon im Weißen Haus, nur wenige haben den Einfluss und die Verantwortung von Angela Merkel. Hier geht es um mehr als Eitelkeiten oder „Wärme.“ [...]
Dr. Andrew B. Denison live aus Dresden bei PHOENIX über politische und wirtschaftliche Aspekte des Deutschlandbesuchs Präsident Obamas (Zusammenschnitt).
Für PHOENIX analysiert Dr. Andrew B. Denison die Grundsatzrede an die Muslime der Welt des US-Präsidenten in der Universität von Kairo am 4/6/2009, kurz vor dessen Deutschland-Visite (Zusammenschnitt).
Im Rahmen der ausführlichen Berichterstattung von PHOENIX kommentiert Dr. Andrew B. Denison live aus Denver vom Parteitag der demokratischen Partei, auf dem Barack Obama final zum Präsidentschaftskandidaten gewählt werden soll.