von Dr. Andrew B. Denison
Schon wieder stehen Merkel und Obama zusammen, dieses Mal am kommenden Freitag im Weißen Haus. Sie trifft ein mit Botschaften aus Brüssel und Berlin. Manuel Barroso sitzt fest im Sattel; der Lissabon-Vertrag ist noch am Leben; EUParlamentswahlen haben eine konservative Seite Europas gezeigt. In Deutschland liegt die CDU weit vor der SPD, also Koalitionswahlkampf ohne Abenteuer; bei der Berliner Außenpolitik bleibt—nach Europa—wenig übrig für den Rest der Welt.

Haben viel zu tun: Barack Obama und Angela Merkel (Foto: Bild)
Ob konservativ oder radikal, Merkel und Obama, als Geschäftsführer der mächtigsten Staaten der Erde, wenn nicht der Freien Welt, haben eine volle Tagesordnung. Viele Besucher hatte Präsident Obama schon im Weißen Haus, nur wenige haben den Einfluss und die Verantwortung von Angela Merkel. Hier geht es um mehr als Eitelkeiten oder „Wärme.“ [...]

