Transatlantic Networks: Foreign Policy Analysis

Von Andrew Denison

Mit Barack Obama geht es jetzt zügig weiter—bis zum 20. Januar 2017. Leistung hat der Präsident in seiner ersten Amtszeit gebracht, Enttäuschung auch. Jetzt ist er ein wiedergewählter Präsident—und das ist etwas ganz besonderes. Steht ein Präsident zum zweiten Mal auf dem Kapitol-Hügel und spricht seinen Amtseid aus während er hinausschaut auf die versammelte Menge und die bevorstehenden vier Jahre, gehört dieser Präsident zu denen, die nicht mehr in den Wahlkampf ziehen müssen. Im Land der permanenten Wahlkämpfe gibt dies dem Präsidenten einmaligen Einfluss, ob er George W. Bush, Bill Clinton, Ronald Reagan, Richard Nixon, oder Dwight Eisenhower heißt.
Dieser Barack Hussein Obama hat aber mit seiner Widerwahl etwas mehr gebracht als die vor ihm. Mit seinem grauen Haar ist auch die Erkenntnis gewachsen, wie sehr er das neue, sich verwandelnde Amerika verkörpert. Mit seiner Mutter aus Kansas und seinem Vater aus Kenia, mit seiner guten Ausbildung und seinem sozialen Engagement, mit seinem offenen Herzen und seinem progressiven Pragmatismus entspricht er einem wachsenden Teil der politischen Kultur des Landes—vor allem den jungen, weiblichen und farbigen Amerikanern. Seine Wiederwahl sagt uns: 2008 war keine Ausnahme, kein schwarzer Schwan. Seine respektablen 51,1Prozent der abgegeben Stimmen spiegeln einen tiefergreifenden Wandel der amerikanischen Kultur, auch der amerikanischen Demografie, wieder. Deutschland, in seiner einmaligen Beziehungen zu Amerika, wird von dieser weiteren Globalisierung Amerikas im Kern betroffen sein.
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“Jetzt reichts”

Montag, 17. Dezember 2012

“Diese Tat hat Amerika getroffen wie selten.” Andrew Denison bei ARD Morgenmagazin zu Massaker in Newton, Connecticut.

Klare Sprache macht Lust auf Politik

Mittwoch, 12. Dezember 2012


Andrew Denison diskutierte mit Karl Lamers, Friedrich Merz und Ulrich Schmalz am 28.11. in Wissen beim Marienthaler Forum. “Klare Sprache macht Lust auf Politik,” Beitrag in der Rhein-Zeitung vom 30.11.12.

Die besten Tage

Dienstag, 20. November 2012

Von Andrew Denison
Eine große Nation hat gewählt und die besten Tage dieser Nation stehen ihr noch bevor – so Barack Obama bei seiner Siegesrede in Chicago. Ein wiedergewählter Präsident muss das sagen. Es könnte aber wahr sein. Schaut man Land, Volk, Markt und Staat der USA im November 2012 an, so muss man feststellen: Nirgendwo auf dem Planet ist eine nationale Zukunft so nachhaltig. Keine andere Großmacht ist so gut gewappnet für die ungeheuren Umwälzungen der nächsten Jahrzehnte.
Das ist gut so, denn Deutschland wäre vom Niedergang der USA besonders stark getroffen. Als europäische Großmacht, umzingelt von europäischen Kleinmächten auf einer verwundbaren Halbinsel eines verwilderten asiatischen Megakontinents, wäre der Niedergang dieser großen amerikanischen Nation für Deutschland nicht weniger als eine totale Katastrophe. Amerika würde seinen „Niedergang“ in Isolation überleben, das fragile Europa nicht.
Den Niedergang Amerikas zu prognostizieren zeugt nicht von Antiamerikanismus, wohl aber von mangelndem Wissen. Um aus seiner Partnerschaft mit Amerika alles heraus zu bekommen, was möglich ist, muss Deutschland ehrlich mit sich selbst sein und das Machtpotenzial erkennen, das die Amerikaner der Welt zur Verfügung stellen könnten. Klassische Kategorien helfen bei der Bemessung dieses Machtpotenzials. Es geht um Land, Volk, Markt und Staat. Read more »

Im ARD Mediathek endlos zu geniessen.

Stolz

Donnerstag, 25. Oktober 2012

So stolz auf meine First Lady, dass sie so eine nette Frau kennt, wie meine Schwester, Jean! Castle Rock, Colorado.

Von No Future will ich nichts wissen!

Dienstag, 16. Oktober 2012

von Andrew Denison
Wo bleibt die Zukunft in diesem amerikanischen Wahlkampf 2012? Müssen wir die Vergangenheit endlos neu bestreiten? Wo bleibt der amerikanische Traum, dieses Bild einer immer besseren Zukunft? Wohin soll Amerika in den nächsten vier Jahren, in den nächsten vier Jahrzehnten? Das will ich von den beiden Kandidaten um den Posten des amerikanischen Präsidenten, Barack Obama und Mitt Romney, wissen.

Manche Wähler, manche Weltbürger, so denke ich, wollen weniger von den Fehlern der Vergangenheit als von den Möglichkeiten der Zukunft hören. Wo ist der Regenbogen, wo der Topf von Gold? Wo sind die blühenden Landschaften? Wofür machen wir diesen Wahlkampf? Ich will von den Kandidaten wissen, welche Welt wir unseren Kindern überlassen können.

Der Präsidentschaftswahlkampf 2012 verbringt zu viel Zeit mit den Erfolgen und Misserfolgen von gestern. Amerika verdient besseres, die Welt auch. Unbeantwortet bleibt die Grundfrage unserer Zeit: Ist der amerikanische Traum noch nachhaltig, für Amerikaner selbst, und natürlich auch für die anderen Bürger einer schrumpfenden Welt?

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Mano-a-Mano in Denver

Dienstag, 2. Oktober 2012


von Andrew Denison
Debatten sind entscheidend, wenn auch nicht allentscheidend. Aus den vielen Wochen und Monaten und Jahren des Kampfes um der Präsidentschaft sind es 2012 nur diese wenige 3 x 90 Minuten, die die Kandidaten auf das höchsten Amt im direkten Vergleich zeigen, Mano-a-Mano. Der Präsident hat mehr zu verlieren, wenn er am Mittwoch in Denver, Colorado, und dann in Hempstead, New York, und Boca Raton, Florida, die die höchste, die präsidentielle Bühne mit seinem Kontrahenten teilen muss. Romney hat mehr zu gewinnen – in diesen ungewissen, nicht-programmierten Momenten kann der Herausforderer gegen den aktuellen Trend steuern, der fünf Wochen vor der Wahl auf einen Sieg Obamas zeigt.

Beide Kandidaten sind Harvard–Juristen – ansonsten sind sie äußerst unterschiedlich. Wie reagieren diese Männer aufeinander? Wer hebt seine Stimme, wer nicht? Spannend und dramatisch wird es werden. Die Amerikaner schauen am Mittwochabend zu, wahrscheinlich noch mehr als die 63 Millionen (jeder 5. Einwohner), die 2008 Obama-McCain geschaut haben.

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Andrew Denison bei Deutschlandfunk, Das War der Tag, am 31.8.12 um 23.10

Jetzt ran!

Mittwoch, 29. August 2012

von Andrew Denison
Die Republikaner müssen jetzt ran. In Tampa geht es darum, Mitt Romney nicht nur als kompetenten Wirtschaftsboss, sondern auch als guten Freund aller guten Amerikaner darzustellen. Drei Tage lang wird er in Tampa gefeiert und gelobt—am Ende, Donnerstag Abend, muss er sich dann selbst darstellen: Romney, der gute Freund. Ob er es schafft oder nicht–umzingelt von Luftballons, jubelnden Anhängern und seiner großen, mormonische Familie wird Mitt Romney Präsident Barack Obama den Kampf ansagen.

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On the air

13/01/13: Internationale Frühschoppen bei Phoenix. Sonntag,
"Deutschlands vermurkste Großprojekte - werden wir zur Lachnummer?"
Michael Hirz diskutiert mit:
- Martina Doering (Berliner Zeitung)
- Andrew B. Dension (Publizist USA)
- Sergej Sumlenny (Journalist Russland, EXPERT)
- Aktham Suliman (freier Journalist Syrien)
- Shi Ming (freier Journalist China)

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23/12/12: Internationale Frühschoppen bei Phoenix. Sonntag, 23. Dezember 2012. 12.00 Uhr.
"Stille Nacht, heilige Nacht – wie friedlich ist die Welt?"
Michael Hirz diskutiert mit:
- Martina Doering (Berliner Zeitung)
- Andrew B. Dension (Publizist USA)
- Sergej Sumlenny (Journalist Russland, EXPERT)
- Aktham Suliman (freier Journalist Syrien)
- Shi Ming (freier Journalist China)

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22/12/12: Einsichten aus dem Land des Schießgewehrs
Wochenkommentar bei Deutschlandradio Kultur, 22.12.12.

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7/11/12: Die Diskussion in der Redezeit auf NDR Info
Mittwoch, 7. November 2012, 21.05 Uhr
Moderator Andreas Bormann begrüßt als Gäste:
Dr. Friederich Mielke
Dozent, Journalist und Buchautor
Dr. Andrew Denison
Publizist, Politologe und Direktor von Transatlantic Networks
Anna Engelke
NDR Hörfunkkorrespondentin in Washington

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5/11/12: eins zu eins

Thema: Wechsel oder weiter so?
Andrew Denison im Gespräch mit Matthias Degen (24 min, WDR Fernsehen)


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25/10/12: Talk im Hangar-7

Thema: Kampf um Stimmen - Wahlsieg um jeden Preis?
Donnerstag | Sendung vom 25.10.12 | 21:15 Uhr
Talk, AT 2012


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17/10/12: BRedezeit auf NDR Info
Mittwoch, 17. Oktober 2012, 21.05 Uhr

Moderator Andreas Kuhnt begrüßte als Gäste:

Dr. Friederich Mielke Amerika-Experte, Dozent und Journalist

Dr. Andrew Denison Publizist, Politologe, Direktor von Transatlantic Networks

Anna Engelke Hörfunkkorrespondentin in ARD-Studio Washington

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7/09/12: Barack Obama begeisterte auf dem Parteitag der Demokraten seine Anhänger. Ausserhalb von Charlotte sind die Reaktionen verhaltener: Ist der Präsident müde geworden?
Andrew Denison bei Schweizer Radio und Fernsehen


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7/09/12: Deutschlandradio Kultur, Obama oder Romney
Welche Wahl haben die Amerikaner? mit:
Andrew B. Denison, Politologe, Direktor Transatlantic Networks
Constanze Stelzenmüller, Expertin für Außenpolitik im Berliner Büro des German Marshall Fund
Jörg Lau, Journalist, Die Zeit
Moderation: Christian Rabhansl


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31/08/12: Andrew Denison diskutiert mit bei Deutsche Welle TV Quadriga: „Divisive Election - Which America Will Win?“

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29/08/12: WDR 5, Tagesgespräch Dr. Andrew Denison, Moderation: Ralph Erdenberger

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12/08/12: Internationaler Frühshoppen: Ran ans Geld der Reichen?
Zu Gast bei Michael Hirz und Phoenix:
- Haig Simonian
- Elisabeth Cadot
- Piotr Buras
- Andrew B. Denison
- Ursula Weidenfeld

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07/03/12: Der Herausforderer - Wen muss Obama fürchten?
Phoenix, Pinar Atalay diskutiert mit:
- Prof. Thomas Jäger
- Andrew B. Denison
- Melinda Crane
- Prof. Christian Hacke

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01/03/12:
Talk im Hangar-7
Eine Produktion der servus.tv in Salzburg
Thema: Aufmarsch in Arabien - Säbelrasseln oder Krieg?
Gäste:
- Christoph Bertram
- Botschafter Ebrahim Sheibany
- Gudrun Harrer
- Andrew Denison
- Heinz Gärtner
Moderation: Fritz Pleitgen

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23/2/12:
„Krieg mit Iran unwahrscheinlich,“ sagt Dr. Andrew Denison bei DW Quadriga - Dangerous War Games - Iran on the Brink
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4/2/12:
Andrew Denison zur Zukunft der atlantischen Partnerschaft bei DW Quadriga: USA und Europa – Hat das Bündnis ausgedient?

→ Deutsch


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25/1/12:
Andrew Denison bei SWR2 im Gespräch mit Tobias Ignée über Obamas Rede zur Lage der Nation. SWR2 Journal am Mittag vom 25.01.2012. (6:14 min)
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12/1/12:
Deutschlandfunk, 08:15 Uhr
Warum Obama das Gefangenenlager nicht schließen kann. Andrew Denison im Gespräch mit Dirk-Oliver Heckmann.
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1/1/12:
Andrew Denison zur Wahlpolitik und Geopolitik im neuen Jahr.
DW Quadriga: 2012 Jahr der Wahlen, Jahr des Wandels?

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→ Deutsch


2/7/2011: "Afghanistan - der verlorene Krieg"
Andrew Denison bei DW Gesprächsrunde Quadriga
→ English
→ Deutsch


30/6/2011: "Deutschlandradio Kultur Internationales Pressegespräch
Andrew Denison kommentiert die amerikanische Presse zu der Afghanistan-Politik Obamas. (Sendezeit: 30.06.2011 12:42)
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2/5/2011: "Deutschlandradio Kultur Internationales Pressegespräch
Andrew Denison kommentiert die amerikanische Presse zum Tod von Bin Laden. (Sendezeit: 03.05.2011 12:42)
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2/5/2011: "Quadriga Spezial - Bin Laden ist tot - geht der Terror weiter?"
Andrew Denison bei DW Gesprächsrunde Quadriga
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→ Deutsch


29/3/2011: "Obamas Rede zu Libyen" Internationales Pressegespräch bei Deutschlandradio Kultur


MP3


25/3/2011: "Bomben auf Gaddafi--und was dann?" Auszüge einer Diskussion bei DW Quadriga in Berlin.




9/2/2011: Dr. Andrew B. Denison zu Gast bei Arte Thema "Mittelmeer in Aufruhr"
Studiogäste:
- Tewfik Aclimandos
- Agnès Levallois
- Shimon Stein
- Andrew Denison
→ Videostream


25/1/2011: Dr. Andrew B. Denison zu Gast bei Phoenix Runde
→ Videostream: „Die gespaltenen Staaten von Amerika – Obamas Herausforderung“


19.01.11.
DW Radio: Der Drache und der Adler
USA versus China - Rivalen oder Partner? Wer hat im 21. Jahrhundert die Nase vorn?
Politikberater Andrew Denison und Politologe Gu Xuewu am 19.1.11.

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"WikiLeaks - Verrat oder Aufklärung?"

Auszüge - Internationale Frühschoppen 5.12.10.
Tina Hassel diskutiert mit Sonia Mikich (WDR, Deutschland), Andrew Denison (Transatlantic Networks, USA), Aktham Suliman (Al Jazeera), Ming Shi (Deutsche Welle, China) und Dmitri Tultschinski (Ria Nowosti, Russland).





Diplomatie in digitalen Zeiten - WikiLeaks und die Folgen
Diskussionsleitung:
Philip Banse
Diskussionsteilnehmer:
- Jürgen Chrobog, ehem. deutscher Botschafter u.a. in USA
- Andrew B. Dension
- Hans Leyendecker, Süddeutsche Zeitung
- Holger Stark, Der Spiegel, Hauptstadtredaktion Berlin
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4/11/2010: Nach Obamas Niederlage bei den Kongress- und Gouverneurswahlen: Analysen mit Dr. Andrew B. Denison
MP3→ WDR Interview
MP3→ Diskussion auf NDR Info


3/11/2010: Kongresswahlen in den USA
MP3→ Andrew B. Denison im Gespräch auf WDR 5


26/7/2010: Dr. Andrew B. Denison zu Gast bei Quadriga (Deutsche Welle TV; Videostream):

→ Afghanistan — eine unlösbare Aufgabe?

→ Afghanistan — No Solutions in Sight?


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